Besucherinnen und Besucher haben im Haus wiederkehrende Fragen. In welchem Zimmer liegt die Person, die sie besuchen? Was gibt es zu essen, und was findet am Nachmittag statt? Die Antworten standen bis dahin an unterschiedlichen Stellen — etwa auf einem Aushang oder an der Rezeption. Daraus entstand deshalb Individualsoftware für Pflegeheime.
Individualsoftware für Pflegeheime, keine Website
Eine Website besteht aus Seiten, die jemand einzeln gestaltet. Hier geht es dagegen um Daten, die sich täglich ändern und dabei gleich aussehen sollen. Wir haben deshalb eine eigene Anwendung auf Laravel gebaut. Dahinter liegt eine Datenbank statt eines Content-Management-Systems.
Auf dem Schirm liegen der Menüplan, das Programm, eine Galerie und die Bewohnersuche. Derzeit läuft das in einem Haus auf drei Geräten. Ein Touch-PC an einem Pult lädt Besucher zum Nachsehen ein. Daneben zeigen Fernseher dieselben Inhalte und dazu die aktuellen Nachrichten. Die Anzeige wechselt dabei von selbst.
Die Bewohnersuche
Die Suche zeigt, wo eine Bewohnerin oder ein Bewohner wohnt. Sie verarbeitet damit personenbezogene Daten, und zwar auf einem öffentlich zugänglichen Bildschirm. Zuerst war deshalb zu klären, welche Angaben dort erscheinen dürfen.
Diese Klärung stand vor der Technik. Sie legte fest, welche Angaben die Suche zeigt und welche nicht. Die Oberfläche entstand erst danach.
Gepflegt wird dort, wo die Information entsteht
Der Menüplan wechselt täglich, das Programm wöchentlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus tragen deshalb selbst ein, was ansteht. Sie tun das dort, wo der Infopoint läuft: im Browser, ohne zweites Programm. Wiederkehrende Daten lassen sich außerdem importieren.
Weil alles im Browser läuft, braucht kein Gerät eine eigene Installation. Ein weiterer Infopoint im Haus ist deshalb kein Projekt, sondern ein Zugang: ein Bildschirm mit Internetverbindung, mehr nicht.