Wer einen Wasserzähler bestellt, sucht ein bestimmtes Bauteil in einer bestimmten Ausführung. Ein Online-Shop für Messtechnik muss erlauben, es zu finden und zu bestellen, ohne vorher anzurufen.
Vorher: eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse
Genau das ging bei der G. BERNHARDT’s Söhne GmbH lange nicht. Der Weg zur Bestellung führte über das Telefon oder die Mailadresse, und damit über den Schreibtisch einer einzelnen Person. Das funktioniert, solange die Menge überschaubar bleibt und diese Person im Haus ist.
Gekauft wird nach Bauform, Anschlussgröße und Zulassung
Bevor die erste Seite gebaut wurde, ist das Sortiment gemeinsam mit dem Kunden geordnet worden; die Systematik kommt aus dem Fachwissen des Hauses. Erst danach ging es an den Shop.
Jedes Produkt trägt deshalb die technischen Angaben, die im Fachhandel über den Kauf entscheiden. Die Online-Formulare für Bestellungen sind daneben geblieben, damit der gewohnte Bestellweg weiter offensteht.
Was ein Online-Shop für Messtechnik sonst noch trägt
Um den Shop herum liegt der Rest des Hauses. Der Blätterkatalog hat eine eigene Seite, der Downloadbereich umfasst inzwischen fast siebzig Dokumente: Einbauanleitungen, Auswahlkriterien, MID-Informationen, Herstellererklärungen. Die Zertifikate von ISO 9001 bis ÖVGW sind einzelne Einträge, dazu kommen Nachrichten und die Servicezugänge des Unternehmens wie Funkkonfigurator, Konfigurations-App und Demo-Zugang.
Wer ein Gerät verbaut, braucht das Datenblatt später wieder; die Unterlagen gehören deshalb zum Sortiment dazu.
Die Übergabe war eine Schulung
Der Aufwand steckte im Ordnen der Produkte. Dazu kam die Übergabe: Das Haus sollte sein Sortiment danach selbst führen können, deshalb haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine WordPress-Schulung bekommen.
Dass sich der Ausbau laufend fortsetzen lässt, liegt an der Bauweise: Produkte, Downloads und Zertifikate sind eigene Inhaltstypen, die Gestaltung liegt in einem Child-Theme, der Kern bleibt unberührt. Vor einem Update muss deshalb niemand prüfen, was dabei zerbricht.
Über den Shop laufen Bestellungen, er muss also erreichbar sein. Ein Proxy mit CrowdSec fängt auffällige Zugriffe ab, in WordPress arbeitet eine zweite Schicht gegen die Angriffsmuster, die Shops typischerweise treffen, und jede Website läuft in ihrer eigenen Umgebung.