Ein internationaler Weinwettbewerb hat zwei Aufgaben. Nach außen informiert er darüber, wer der Veranstalter ist und was eine Medaille bedeutet. Nach innen wickelt er ein Verfahren mit Fristen, Proben, Juroren und Ergebnissen ab. Bei AWC Vienna sind daraus deshalb zwei Systeme geworden: eine zweisprachige Website und ein eigenes Portal.
Eine zweisprachige Website in beiden Fassungen
Der Webauftritt steht auf WordPress, mit einem eigenen Theme. Bei einem Teilnehmerfeld aus 21 Ländern ist der gesamte Auftritt zweisprachig angelegt: Jeder Inhalt existiert zweimal, auch die Termine und die Dateien.
Die Partner sind ein eigener Inhaltstyp, die Termine ebenfalls: Anmeldezeitraum, Anlieferung der Proben, Verkostung, Gala-Nacht des Weines. Jeder Termin ist ein Eintrag in beiden Sprachen. Ein verschobener Anmeldeschluss kostet damit eine Datumsänderung. Dazu kommen die Unterlagen des Wettbewerbs: Anmeldeformular, Einreichkategorien, Teilnahmebedingungen und das Downloadpaket für Medaillen. Auch sie liegen in beiden Sprachen vor.
Das Portal ist eine eigene Anwendung
Im AWC-Portal, gebaut auf Laravel, registrieren sich Teilnehmer, reichen ihre Proben ein und sehen später die Bewertungen. Es läuft getrennt von der Website.
Der Grund ist die ungleiche Last: Über Wochen passiert wenig, dann kommen die Einreichungen gebündelt. Getrennte Systeme halten diese Last deshalb im Portal. Ein Cache liefert die Website zusätzlich aus, damit sie auch kurz vor Anmeldeschluss zügig antwortet.
Was danach bleibt
Über 1400 Produzenten, an die 10.000 Weine und 304 Juroren aus 21 Ländern beschreiben den Umfang, auf den beide Systeme ausgelegt sind.
Beides bleibt aktualisierbar, weil weder das Theme noch die Inhaltstypen im Kern von WordPress liegen. Ein Update überschreibt sie deshalb nicht. Beide Sprachfassungen laufen außerdem auf derselben Version.